Prags öffentlicher Nahverkehr erlebte eine Revolution durch türkisches Engineering
Die Stadt Prag hat kürzlich einen bedeutenden Schritt im Ausbau ihrer Mobilitätsangebote gemacht, indem sie sich für die türkischen Bozankaya-Trolleybussen entscheidet. Diese Entscheidung basiert auf einem intensiven Auswahlverfahren, bei dem die türkische Firma nicht nur durch Preis, sondern vor allem durch innovative Technik und überzeugte.
Herausforderungen und Lösungen bei der Beschaffung
Der Beschaffungsprozess war geprägt von mehreren Phasen der Verhandlung und rechtlichen Prüfungen. Anfangs konkurrierte Bozankaya mit dem tschechischen Branchenführer Skoda, der im Zuge von Wettbewerbsstreitigkeiten auch aktiv Einspruch gegen die Entscheidung einlegte. Trotz dieser Hindernisse stand die türkische Firma standhaft, präsentierte ihre technologischen Vorteile und führte die Produktion erfolgreich durch. Dank modernster elektrischer Antriebssysteme und Batterietechnologie konnte Bozankaya den Zuschlag gewinnen.
Technologie und Innovation
Die bei den Prag-Trolleybussen eingesetzte Technik zeichnet sich durch mehrere bedeutende Innovationen aus:
- Elektrische Batterien: Hochleistungs-Lithium-Titanat-Oxid-Batterien ermöglichen den fahrzeugunabhängigen Betrieb in Abschnitten ohne Oberleitung. Das System speichert Energie effizient, was den Energieverbrauch senkt und die Umwelt schont.
- Recyclingfähiges Design: Der Fokus auf nachhaltige Materialien reduziert den ökologischen Fußabdruck.
- Intelligente Steuerungssysteme: Sie optimieren die Energieverteilung und verbessern die Fahrgastqualität durch stabile, leise Fahrten und erhöhte Sicherheit.
Die erste Serie von 13 Fahrzeugen wurde im Dezember 2025 fertiggestellt und in Prag in Betrieb genommen. Diese Fahrzeuge sind nicht nur umweltfreundlich, sondern bieten auch eine deutliche Effizienzsteigerung gegenüber herkömmlichen Straßenbahnen und Bussen.

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