Bozankaya erreicht in Rumänien einen wichtigen Meilenstein: Mit einer Zielgröße von insgesamt 117 elektrisch betriebenen Fahrzeugen erweitert das Unternehmen das Angebot für städtische, emissionsfreie Mobilität in Timișoara und Iași. Die Flotte setzt auf modulare Tram-Designs und Trolleybusartige Lösungen mit Batteriereichweiten, die Strecken ohne Oberleitung ermöglichen.
Flottenzusammensetzung und operative Vorteile
Die geplante Flotte besteht aus 84 Straßenbahnen und 33 Trolleybussen. Straßenbahnen erscheinen in modularer Bauweise: dreiteilige Einheiten für dichte Innenstadtlinien und längere Mehrmodulvarianten für Korridore mit hohem Passagieraufkommen. Troleybusse unterstützen das bestehende Netzerweiterungsprogramm durch bidirektionale Batteriebetriebe, die bis zu 70 km ohne Stromabnehmer zurücklegen.
Warum Batterie-Puffer ohne Katener wichtig sind
Batteriegestützte Fahrten ohne Oberleitung reduzieren Infrastrukturkosten erheblich und ermöglichen schnelle Streckenerweiterungen. Technisch profitieren Städte von:
Geringeren Bauzeiten: Wegfall von Masten und Oberleitungen beschleunigte Umbaumaßnahmen.
Flexibler Linienbetrieb: Fahrzeuge können Umleitungen oder temporäre Sperrungen leichter kompensieren.
Ästhetik und Denkmalschutz: Keine sichtbare Oberleitung in historischen Stadtkernen.
Projektbeispiele: Timișoara — Implementierung und Einsatzszenarien
In Timișoara laufen derzeit zwei parallele Programme: die Erweiterung bestehender Tramlinien mit 40 aktiven Fahrzeugen und die Lieferung von zehn neuen dreiteiligen Trams mit bis zu 10 km Batteriereichweite ohne Oberleitung. So plant die Stadt:
Kurzstrecken-Rückgrat: Innenstadt- und Zubringerlinien mit häufigen Stationen und hoher Fahrgastdichte.
Ring- und Querverbindungen: Linien, die per Batterie Oberleitungs-insensitive Bereiche bedienen, etwa an historischen Plätzen.
Projektbeispiele: Iași — termingerechte Lieferung und Nutzung
Für Iași hat Bozankaya 34 Straßenbahnen geliefert und damit die vertraglich vereinbarten Lieferfristen vorzeitig erfüllt. Diese Fahrzeuge betreiben stark genutzte Korridore und reduzieren durch ihre Energieeffizienz spürbar die Betriebs- und Wartungskosten. Die vorzeitige Lieferung ermöglichte eine schnellere Umstellung auf moderne Liniensteuerung und kürzere Intervallschaltungen zur Entzerrung von Hauptachsen.
Technische Investitionen: Ar‑Ge, Produktentwicklung und Kapazitäten
Bozankaya investierte über 50 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Der interne Entwicklungsstab umfasst rund 150 Ingenieurinnen und Ingenieure, die an folgenden Themen arbeiten:
Batteriesicherheit: Zell- und Pack-Designs mit aktiver Thermomanagementregelung und redundanten Sicherheitsschichten.
Modulare Fahrzeugarchitektur: Schnell tauschbare Mittelteile für unterschiedliche Kapazitätsanforderungen, was Flottenharmonisierung erleichtert.
Energieeffizienz: Rekuperationsstrategien, leichte Werkstoffe und getriebetechnische Optimierungen zur Reduzierung des Energiebedarfs pro Kilometer.
Europäische Forschungsprojekte und Know-how-Transfer
Das Unternehmen beteiligt Zum Beispiel Horizon-Europe-Projekte wie HELIOS, EXTENDED, SAFELOOP, SUNTRANS und SOLAR-MOVE. Die konkreten Beiträge umfassen:
– Integration von Solarlösungen und Energiemodulen in Depotinfrastrukturen,
– Entwicklung sicherer, prüfbarer Batteriekonzepte für den Stadtverkehr,
– Simulation modularer Verkehrsflotten zur Optimierung
Netzerweiterung: Geringerer Bauaufwand und flexible Fahrzeuge beschleunigen die Verfügbarkeit neuer Linien.
Gesamtbetriebskosten.
Skalierbarkeit: Städte können anfänglich kleinere Flotten betreiben und bei Bedarf Module ergänzen.
Betriebliche Umsetzung: Schritte zur Integration neuer Fahrzeuge
Empfohlener Fahrplan für Städte, die die Bozankaya-Fahrzeuge integrieren möchten:
1) Bedarfserhebung: Ermittlung von Linienprofilen, Passagierlasten und Oberleitungsdichte.
2) Technische Abstimmung: Auswahl der passenden Modulkonfiguration und Batteriekapazität basierend auf Topografie und Stopdistanzen.
3) Depot-Upgrade: Installation Ladesysteme, thermischer Schutzräume und Diagnoseinfrastruktur.
4) Schulung und Betriebsaufnahme: Fahrer-, Wartungs- und Leitstellen-Trainings mit schrittweiser Inbetriebnahme auf Teststrecken.
Zukunftsausblick: Erweiterungen, Exportchancen und Klimabilanz
Die 117-Fahrzeug‑Planung in Rumänien dient als Blaupause für Märkte. Erfolgsfaktoren für Export und Skalierung sind dokumentierte Lebenszykluskosten, modulare Plattformen und nachgewiesene Batterieleistung im täglichen Betrieb. Auf kommunaler Ebene werden lokale Emissionswerte und Lärmpegel deutlich reduziert, wenn dieselbetriebene Busse durch diese elektrischen Systeme ersetzt werden.
Insgesamt zeigt das Projekt, wie kombinierte Investitionen in Fahrzeugtechnik, Batteriesysteme und operative Abläufe eine pragmatische Route zur Dekarbonisierung städtischer Verkehrssysteme liefern.
Bozankaya baut in Rumänien eine Flotte von 117 Fahrzeugen auf: Produktion, Technologie und Infrastruktur für nachhaltigen Verkehr.

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