In der heutigen Zeit bestimmt das Wettrennen im All maßgeblich die globale technologische Führungsposition. Europa steht am Scheideweg: Die bestehende Raumfahrtinfrastruktur kann die steigende Nachfrage nach Satellitenstarts kaum bewältigen. Wenn Europa nicht schnell handelt, riskiert es, in andere Länder zurückzufallen, die bereits kräftig in neue Fracht- und Nutzlastkapazitäten investieren. Die Notwendigkeit, bis 2034 mindestens 62 Starts selbst durchzuführen, ist keine unwahrscheinliche Wunschvorstellung, sondern ein erschreckend realistisches Ziel. Dies ist die kritische Zeit, um strategische Investitionen zu tätigen, technologische Innovationen voranzutreiben und eine robuste Infrastruktur zu schaffen, die Europas Unabhängigkeit in der Raumfahrt sichert. Wer jetzt nicht handelt, sichert sich keine Zukunft im All.

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