
Die Europäische Kommission hat den Investitionsplan, der von Griechenland im Rahmen des SAFE-Programms (Security Action for Europe) vorgelegt wurde, nicht direkt abgelehnt. Sie hat jedoch die Bitte um “Gesetzesänderungen und Klarstellungen” gestellt, um die Details des Plans zu prüfen und seine Eignung zu bestätigen. Dieser Prozess ist eine gängige Praxis bei der Bewertung von Plänen und sollte als Hinweis verstanden werden, dass kein Angebot eines Landes automatisch akzeptiert wird.
Es wird berichtet, dass die Gesamtsumme des von griechischen Behörden vorgelegten Investitionsangebots etwa 2,8 – 2,9 Milliarden Euro beträgt. Diese Summe liegt jedoch deutlich über der maximalen Kreditbegrenzung des SAFE-Programms der Europäischen Kommission, die bei 787 Millionen Euro liegt. Die Kommission stellt fest, dass Griechenlands Angebot sowohl die finanziellen Grenzen überschreitet als auch die grundlegenden Prinzipien von SAFE, wie die Zusammenarbeit mehrerer Länder und gemeinsame Beschaffung, nicht ausreichend erfüllt. Darüber hinaus wurde in einem offiziellen Schreiben vom 5. Dezember 2025 an Athen gefordert, den Vorschlag so anzupassen, dass er die Grenze von 787 Millionen Euro einhält und die vollständige Konformität mit der SAFE-Verordnung gewährleistet.
Fehlstellen im griechischen Plan und Anforderungen der Kommission
Brüssel stellte fest, dass der ursprüngliche Plan überwiegend nur für den Eigenbedarf ausgelegt war, einschließlich einseitiger Importe, und dass dieser Ansatz nicht mit den Zielen der Verteidigungszusammenarbeit in Europa vereinbar ist. Viele der von Griechenland eingeschlossenen Projekte sind keine gemeinsamen Beschaffungsmaßnahmen mit anderen europäischen Ländern, und es gibt Änderungen in der Prioritätenliste. Außerdem wird angenommen, dass die Angebotliste in den letzten Tagen schnell zusammengestellt wurde und die Bewertungen übereilt erfolgten. Dieser Umstand wird in Regierungskreisen als “Reformen und Anpassungsarbeiten trotz Problemen” bewertet.
Das griechische Verteidigungsministerium verteidigt die umfangreiche Liste und betont, dass sie auf eventuelle Haushaltssteigerungen und die Beschaffung aus anderen Ländern vorbereitet ist. Doch im Einklang mit der Forderung Brüssels ist Griechenland bereit, seinen Plan von 1,24 Milliarden Euro auf 787 Millionen Euro zu reduzieren. Das zeigt, dass der Plan vor einer erneuten Überprüfung und Anpassung sich in einer Phase der intensiven Überarbeitung befindet. Das bedeutet, dass der Prozess nicht direkt eine “Ablehnung” ist, sondern eine Phase, die durch Forderungen nach Konformität und Korrekturen kontinuierlich aktualisiert wird.
Im Rahmen der Informationen zu Budget und Verteilung wird Griechenlands Plan neu gestaltet, um den Kriterien von SAFE der EU zu entsprechen. Diese Entwicklungen werden als ein wichtiger Schritt gesehen, der zur Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsinvestitionen anderer Länder beiträgt.
