Der Konflikt zwischen Führung und Gewerkschaft bei East West Rail bedroht den Start der Passagierdienste
Der geplante Start der Passagierdienste auf der East West Rail-Linie zwischen Oxford und Milton Keynes steht vor einer unerwarteten Verzögerung, nachdem ein heftiger Streik zwischen den Verantwortlichen der Chiltern Railways und der Gewerkschaft RMT eskaliert ist. Trotz des Vorschlags eines Personaleinsatzes durch das Unternehmen, verweigert die Gewerkschaft die Zustimmung, war das Projekt erheblich gefährdet.
Hintergrund: Konflikt um die neue Jobrolle
Chiltern Railways hatte eine neue Position namens „Kundenserviceinspektor“ vorgeschlagen, um das Betriebspersonal zu erweitern und die Sicherheit sowie den Kundenkomfort zu verbessern. Diese Rolle sollte zentrale Aufgaben wie Kundenberatung, Einnahmenkontrolle, Ansagen im Zug sowie Störungsmeldungen übernehmen.
Gewerkschaft fordert zweite Person für mehr Sicherheit
Seit über einem Jahr kämpft die Gewerkschaft RMT für eine zweite Person in den Zügen, eine Forderung, die auf Sicherheitsstandards und betriebliche Effizienz abzielt. Die Organisation argumentiert, dass alle Schlüsselaufgaben, die den sicheren Betrieb der Züge gewährleisten, von mindestens zwei Personen ausgeführt werden sollten, insbesondere bei der Türöffnung und der Überwachung des Zugbetriebs. Eddie Dempsey, Generalsekretär der RMT. Jeder Zug anwesend sein wird.“
Chiltern Railways bleibt bei seinem Vorschlag – und stößt auf Widerstand
Das Unternehmen sieht die vorgeschlagene Personalstruktur als effizient und ausreichend an. Die Neue Position des Kundenserviceinspektors soll die Kommunikation im Zug verbessern und die Betriebssicherheit erhöhen, ohne die Türöffnung durch den Fahrer zu verändern.
Warum die Türöffnung so entscheidend ist
Das Offenhalten und Schließen der Zugtüren liegt bei den meisten Betriebsmodellen in der Verantwortung des Schaffners oder Fahrers. Bei der geplanten Automatisierung besteht die Sorge, dass die Sicherheitskontrolle und die Koordination mit dem Fahrer verloren gehen könnten. Dies könnte im Ernstfall zu Verzögerungen bei der Evakuierung oder Gefahrensituationen führen von Unfällen erhöht und den Schutz der Fahrgäste gefährden könnte. Daher fordert die Gewerkschaft strenge Sicherheitsstandards, die eine zweite Person bei jedem Schritt involvieren.
Protestmaßnahmen und Verzögerungen
Wegen des Streiks und der gegenseitigen Unvereinbarkeitsbeziehungen hat Chiltern Railways bereits mehrfach provisorische Streckensperren und Verzögerungen bei den Testfahrten erlebt. Die Reisepläne der Passagiere sind dadurch schwer beeinflussbar, was den wirtschaftlichen Druck auf das Unternehmen erhöht. Die Gewerkschaft hat nicht nur Verhandlungen abgelehnt, sondern auch Warnstreiks angekündigt, falls die Vertragsbedingungen nicht den Sicherheitsstandards entsprechen. In der Folge könnte sich der Start der regulären Passagierdienste bis auf unbestimmte Zeit verschieben.
Blick auf die Zukunft: Ein möglicher Kompromiss?
Experten und Branchenanalysten beobachten die aktuelle Situation mit Spannung. Es besteht die Möglichkeit, dass beide Seiten an einem Kompromiss arbeiten, bei dem die Sicherheitsanforderungen angehoben und gleichzeitig Kosten reduziert werden. Dies könnte durch den Einsatz modernster Überwachungstechnologien erfolgen, um die Sicherheit zu gewährleisten, ohne die Personalzahl minimal zu erhöhen. Langfristig wird sterben Fähigkeit von Chiltern Railways und der Gewerkschaft, eine gegenseitige Einigung zu erzielen, entscheidend sein, um den richtigen Mix aus Effizienz und Sicherheit zu finden, der den Start der East West Rail-Passagierdienste ermöglicht.
Unstimmigkeiten im Personalbereich bei East West Rail führen zu ungelösten Problemen. Erfahren Sie über die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze.

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