Mini UAV-Zulassung für die belgische Armee

Belgien investiert in Aufklärungs- und Überwachungstechnologien der nächsten Generation, um seine Streitkräfte an der Ostflanke des Landes zu stärken. Dieser Schritt wird durch ein umfassendes Programm für den Zeitraum 2025-2028 mit Gesamtkosten von 140,8 Millionen Euro umgesetzt. Ziel ist es, mit Hunderten von unbemannten Kleinstflugzeugen (UAVs), die den Truppen auf taktischer Ebene ein kontinuierliches Lagebild liefern, klare und schnelle Entscheidungen im Feld zu ermöglichen.

Dieser Schritt steht im Einklang mit den Verpflichtungen Belgiens an der Ostflanke der NATO. Das Programm zielt darauf ab, den operativen Bedarf der Truppen in Rumänien und Litauen zu decken und gleichzeitig die Präsenz der Allianz in der Schwarzmeerregion zu verstärken. In Rumänien unterstützen die belgischen Streitkräfte Beobachtungs- und Überwachungsmissionen in Häfen und unter komplexen geografischen Bedingungen, während sie in Litauen die Einsatzbereitschaft und die Koordinierungsfähigkeit von Einsätzen in der Nähe der russischen und weißrussischen Grenze verbessern. Diese klaren Ziele werden durch ein Konzept verwirklicht, das auf den Bedarf an lokalem und unmittelbarem Situationsbewusstsein ausgerichtet ist.

Das vonTheo Francken geleitete Ministerium für Verteidigung und Außenhandel betont, dass sich diese Entscheidung nicht auf die Aufrüstung von Systemen beschränkt, sondern auch Schritte umfasst, die auf konkreten operativen Erfordernissen basieren. Ziel ist es, die neuen Minidrohnensysteme für den Einsatz in der Truppe tauglich zu machen und sie zu integrieren. In diesem Zusammenhang wird erklärt, dass ein Ansatz gewählt wurde, der den Verpflichtungen Belgiens an der Ostflanke der NATO entspricht.

Entsprechende Informationen werden in den Berichten der Army Recognition veröffentlicht. Das Projekt konzentriert sich auf praktische UAV-Plattformen mit kurzer Reichweite für die Skalierung und den taktischen Aufklärungsbedarf. Der Plan sieht vor, Hunderte von Systemen in den Bestand aufzunehmen und bei den Truppen einzusetzen. in der ersten Phase, die 2025 genehmigt wurde, werden rund 53,7 Millionen Euro ausgegeben, und die Budgets werden in den Folgejahren entsprechend den gesammelten Erfahrungen überarbeitet.

RayHaber 🇩🇪