In weiteren Epochen treiben Alstom und die Delhi Metro Rail Corporation (DMRC) die Erweiterung des Netzwerks mit zwei wichtigen Linienabschnitten voran. Die Inbetriebnahme der 7. Linie (Pink) von Majlis Park nach Maujpur sowie der 8. Linie (Magenta) von Majlis Park nach Deepali Chowk markiert einen Wendepunkt in der Hauptstadt. Dieses Doppelprojekt die Verbindung zwischen Wohnquartieren, Arbeitszentren und Freizeiteinrichtungen und erhöht die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Umweltfreundlichkeit des städtischen Transports.
Neue Abschnitte füllen eine Lücke in der Fahrgastversorgung und ermöglichen wertvolle Transfers zu bestehenden Linien wie Gelb, Rot und Pink. Die Vernetzung der Linienwege schafft nahtlose Übergänge, senkt Reisezeiten und reduzierte Umbauzeiten zwischen verschiedenen Bahnhöfen – ein direkter Gewinn für Pendler und Besucher der Stadt.
Die lokale Fertigung treibt die Wirtschaft an: Im Rahmen der 4. Phase der Delhi Metro liefert Alstom insgesamt 312 Wagen der Metropolis-Triebzüge. Diese Züge werden in der High-Tech-Anlage von Sricity, Andhra Pradesh unter dem Make in India-Konsens gefertigt, was nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch die Lieferkettenresilienz verbessert. Die Züge kombinieren eine bemerkenswerte Designgeschwindigkeit von 95 km/h mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 85 km/h, wobei Energiesparen und eine hohe Recyclingquote im Fokus stehen. So senken Sie den städtischen CO2-Fußabdruck und erhöhen die Zuverlässigkeit des Netzes.
Besonderes Gewicht liegt auf der Sicherheit und Automatisierung. Für die 7. Linie verwendet Alstom eines der fortschrittlichsten Signalsysteme der Welt: Urbalis Flo in Kombination mit CBTC (Communication-Based Train Control). Diese Lösung ermöglicht GOA-4, das höchste Automatisierungslevel, das derzeit in einer Metrowelt realisierbar ist. Mit GOA-4 betreiben Züge eine nahezu fahrerlose Abwicklung, was die Frequenzen erhöht, Wartezeiten reduziert und die Betriebskosten senkt. Die Folge ist eine höhere Kapazität und ein reibungsloserer Netzbetrieb, der besonders zu Stoßzeiten spürbar wird.
Der GOA-4-Standard verwandelt die Pembe-Linie in eine der fortschrittlichsten Metrostrecken Indiens. Gleichzeitig wird die 8. Linie so konzipiert, dass sie künftig als Verbindung zu RK Ashram und Janakpuri dient. Die Architekten der Netzplanung orientieren sich an einer ganzheitlichen Sicht: Anbindung bestehender Linien, Schaffung neuer Transferknoten und Minimierung von Umwegstrecken. Das Ergebnis ist eine schlüssige ökologische und wirtschaftliche Strategie für den urbanen Lebensraum Delhi.
Wartung und Operational Excellence bleiben zentrale Bestandteile der Partnerschaft. Neben dem Neugeschäft umfasst das Engagement von Alstom DMRC auch langfristige Wartungsverträge über zehn Jahre, die von der Instandhaltung der Fahrzeuge bis hin zur Wartung von Infrastruktur reichen. Diese Vereinbarungen sichern eine kontinuierliche Betriebsbereitschaft, reduzierte Ausfallzeiten und eine konstante Servicequalität.
Der Unternehmensleiter Olivier Loison konkretisiert die Mission: „Wir möchten den Fahrgästen eine sichere, effiziente und umweltfreundliche Reise bieten.“ Dieses Bekenntnis zur Exzellenz spiegelt sich in der breit gefächerten Umsetzung wider, die Delhi nicht nur als Verkehrsknotenpunkt, sondern als globale Benchmark positioniert. Die Partnerschaft erstreckt sich über andere Großstädte Indiens hinweg, darunter Chennai, Mumbai, Lucknow und Indore, wo ähnliche Lösungen den urbanen Verkehr transformieren.
Ein weiteres Highlight der Zusammenarbeit ist die Rolle von NCRTC-RRTS – Indiens Vorreiterprojekt für regionalen Hochleistungsverkehr. Die Beteiligung trägt dazu bei, das landesweite Netz zu verknüpfen und eine nahtlose Mobilität über städtische Grenzen hinweg sicherzustellen. In Summe schafft diese Innovationsachse nicht nur eine bessere Lebensqualität, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Dynamik der Region und setzt neue Standards für nachhaltige Mobilität in Großstädten.
