Achtung vor 4 vernachlässigten gynäkologischen Kontrollen im Sommer!

Achtung bei vernachlässigter gynäkologischer Kontrolle im Sommer
Achtung vor 4 vernachlässigten gynäkologischen Kontrollen im Sommer!

Assoziierter Professor am Memorial Şişli Hospital, Abteilung für gynäkologische Onkologie. DR. Gökhan Demirayak warnte, dass Frauen nicht länger auf die regelmäßigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen warten sollten, die während der Sommerzeit unterbrochen wurden, und informierte über die Dinge, die zu beachten sind.

Assoz. DR. Gökhan Demirayak sagte Folgendes über gestörte gynäkologische Kontrollen:

„Blutungen beim Geschlechtsverkehr, Schmierblutungen oder übermäßiger übel riechender Ausfluss können Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs sein. Auch hier können übermäßige Menstruationsblutungen, Verlängerung ihrer Dauer und intermittierende Blutungen Anzeichen von Endometriumkrebs sein. Blähungen, Verdauungsstörungen, Verstopfung und häufiges Wasserlassen können auf Eierstockkrebs hinweisen. In diesen Fällen ist es von großer Bedeutung, ohne Wartezeit eine gynäkologische Untersuchung durchführen zu lassen. Sie kann es ermöglichen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und durch eine Operation definitiv zu behandeln. Abgesehen davon reduzieren andere Beschwerden wie Harninkontinenz, Ausfluss, Leistenschmerzen die Lebensqualität der Frau erheblich. Diese Beschwerden können mit einer kurzen Untersuchung diagnostiziert und behandelt werden.

Viele gynäkologische Operationen wie Myom-, Harninkontinenz-, Senkungs- und Zystenoperationen können mit robotischen oder laparoskopischen Methoden durchgeführt werden, was wir heute als minimal-invasive Chirurgie bezeichnen. Bei diesen Operationen gibt es weniger Blutungen mit kleinen Einschnitten, weniger Narbenbildung und Schmerzen in der postoperativen Phase und eine schnellere Rückkehr zu den täglichen Aktivitäten. Die Patienten werden am 1. oder 2. Tag nach der Operation entlassen und können in ihren Alltag zurückkehren.

Patientinnen, die ihre Untersuchungen im Zusammenhang mit der Gesundheit von Frauen haben, sollten 24 Stunden vorher auf Geschlechtsverkehr verzichten, keine Duschen verwenden oder Vaginalprodukte verwenden, da dies die Testergebnisse ungültig machen kann. In den Untersuchungen sollten Angaben zum Datum der letzten Regelblutung, zum Alter des Beginns der Regelblutung, zur Vorgeschichte von Schwangerschaften, Fehlgeburten oder Abtreibungen gemacht werden. Darüber hinaus sollten alle Schmerzen oder vaginaler Ausfluss dem Arzt gemeldet werden.

Vor der Untersuchung muss der Patient gegebenenfalls eine Urin- und Blutprobe abgeben. Zu diesem Zeitpunkt werden die Größe und das Gewicht des Patienten gemessen. Anschließend wird die Anamnese erhoben und anschließend die Ultraschall-Untersuchungsphase gestartet. Nach dieser Phase sind die routinemäßig durchzuführenden Untersuchungen wie folgt aufgeführt:

Visuelle Inspektion: Bei dieser Untersuchung wird zunächst geprüft, ob Warzen, Schwellungen und Farbveränderungen im äußeren Geschlechtsorgan, das wir Vulva nennen, vorhanden sind. Dann wird mit speziellen Instrumenten, die als Spekulum bezeichnet werden, überprüft, ob Pathologien wie Raumforderungen und Warzen in der Vagina vorhanden sind. Abschließend wird der Gebärmutterhals ausgewertet. Es wird bewertet, ob eine Masse, Erosion oder eine andere Pathologie vorliegt.

HPV-DNA- und Pap-Abstrich-Test: Beim Swap werden 2 Proben aus dem Gebärmutterhals entnommen und an die Mikrobiologie und Pathologie geschickt. Das HPV-Screening wird mit der ersten Probe durchgeführt. HPV ist bekanntlich eine der Ursachen für Gebärmutterhalskrebs. Beim Pap-Abstrich wird nach atypischen Zellen gesucht, die präkanzeröse Läsionen im Gebärmutterhals oder in der Vagina zeigen. Wenn HPV-DNA- und Pap-Abstrich-Testergebnisse negativ sind, sollte das Screening alle 5 Jahre durchgeführt werden.

Bimanuelle Untersuchung: Es wird beurteilt, ob in der Gebärmutter und im Bereich, in dem sich die Eierstöcke befinden, eine Masse und Verwachsung vorliegt. Diese Untersuchung ist sehr wichtig, um die Leichtigkeit oder Schwierigkeit der Operation zu verstehen, insbesondere bei Patienten, die sich einer Operation unterziehen müssen.

Ultraschall: Zur deutlicheren Darstellung der inneren Geschlechtsorgane wird ein vaginaler Ultraschall durchgeführt. Dank dieses Ultraschalls können klarere Informationen über die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke erhalten werden. Wenn die Jungfräulichkeit in Frage gestellt wird, erfolgt diese Untersuchung in Form eines Ultraschalls des Abdomens. Ultraschalluntersuchungen sind sehr wertvoll und oft lebensrettend.

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