„Migrationsausstellung“ von der Türkei nach Deutschland im Bremer Focke-Museum eröffnet

Von der Türkei nach Deutschland Ausstellung im Bremer Focke-Museum eröffnet
„Migrationsausstellung“ von der Türkei nach Deutschland im Bremer Focke-Museum eröffnet

Der Bürgermeister von Izmir, Tunç Soyer, eröffnete die vom Bremer Focke-Museum vorbereitete Ausstellung „Lebenswege“ zur Arbeitsmigration aus der Türkei nach Deutschland. Der Vorsitzende Tunç Soyer sagte: „Diejenigen, die einst als ‚Arbeitskräfte' galten, wurden zu einer Quelle der Inspiration und Stärke für alle Teile der Gesellschaft. „Diese Menschen haben die Politik geprägt und Entdeckungen für die gesamte Menschheit gemacht“, sagte er. Im Anschluss an die Ausstellung besuchte Präsident Soyer das Konzert der Gruppe „No Problems“ unter der künstlerischen Leitung von Peter Dahm.

Der Bürgermeister der Metropolregion Izmir, Tunç Soyer, eröffnete die Ausstellung mit dem Titel „Lebenswege“, die das Bremer Focke-Museum anlässlich des 25. Jahrestages des Städtepartnerschaftsabkommens zwischen Izmir und Bremen vorbereitet hat. Große Aufmerksamkeit erregte die Ausstellung, die mit Fotografien die Geschichten von Menschen erzählt, die aus der Türkei nach Deutschland eingewandert sind. Nach dem Besuch der Ausstellung fand ein Konzert statt, bei dem die Band „No Problems“ auf der Bühne stand.
Im Programm des Ahmed Adnan Saygun Art Center (AASSM) haben der Bürgermeister der Metropolitan Municipality Tunç Soyer, der deutsche Generalkonsul in Izmir, Dr. Detlev Wolter, Bürgermeister von Bremen Dr. Andreas Bovenschulte, der stellvertretende Generalsekretär der Stadtverwaltung von İzmir, Ertuğrul Tugay, die Mitglieder des Stadtrats von İzmir, Rechtsanwalt Nilay Kökkılınç und Mehmet Atilla Baysak sowie Kunstliebhaber.

„Migration ist das Ergebnis der Suche nach einem besseren Leben“

Bei der Eröffnung erklärte der Bürgermeister der Stadt Izmir, Tunç Soyer, dass türkische Arbeiter, die nach Deutschland gingen, eines der besten Beispiele für kulturelle Brücken seien, die durch Einwanderung entstanden seien, und sagte: „Lettering war die einzige Form der Kommunikation zwischen Arbeitern, die die Türkei in den 60er Jahren verlassen haben mit ihren Liebsten. Es war ein Raum, ein Identitäts- und Zugehörigkeitsgefühl, wo sie ihre Sehnsucht nach ihrer Heimat überwinden und tausendundeine Schwierigkeiten teilen konnten, denen sie sich stellen mussten. Diese Briefe, Fotos und Tonbänder waren in gewisser Weise Heimat. Aber als der Tag kam, wurde aus der einstigen „Arbeitskraft“ eine Quelle der Inspiration und Kraft für alle Teile der Gesellschaft. Diese Menschen haben die Politik geprägt und Entdeckungen für die gesamte Menschheit gemacht. Aus dem Zusammenspiel verschiedener Kulturen haben sich der Menschheit neue Wege eröffnet. Die Ausstellung Lebenswege, die wir heute eröffnen, ist wie Briefe, die diese Tage beschreiben. Für dieses kostbare Geschenk hat der Kurator der Ausstellung in Izmir nach Bremen, Dr. Ich möchte Bora Akşen und Orhan Calisir danken.“

„Es macht mich glücklich, diese Ausstellung hier eröffnen zu können“

Bremer Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte sagte: „Ich hatte die Gelegenheit, die besagte Ausstellung in Bremen zu sehen. Ich muss zugeben, als ich die Filme gesehen habe, war ich sehr beeindruckt. Es ist sehr wichtig, menschlichen Geschichten eins zu eins zuzuhören. Ich möchte den Architekten des Projekts sehr danken.“ Deutscher Generalkonsul in Izmir Dr. Detlev Wolter hingegen betonte in ihrer Rede die Bedeutung von Frieden und Brüderlichkeit und bedankte sich bei den Mitwirkenden. Über die Migration aus der Türkei nach Deutschland und die Schwierigkeiten der Menschen sprach Dr. Bora Akşen sagte: „Es freut mich, diese Ausstellung hier eröffnen zu können. Die Helden der Ausstellung haben uns vertraut und ihre Geschichten erzählt. Ich danke ihnen“, sagte er.

Auch der Journalist und Dokumentarfilmer Orhan Çalışır gab Beispiele zu den historischen, kulturellen und sozialen Auswirkungen der Migration. Er dankte Lehrer Mahmut Yağmur und Sevinç Yağmur, die mit seiner Geschichte und seinen Fotos an der Ausstellung teilnahmen. Auch Sevinç Yağmur kam auf das Podium und teilte ihre Erfahrungen in Deutschland mit den Teilnehmern.

Präsident Soyer besuchte nach der Ausstellungseröffnung das Konzert der 6-köpfigen Musikgruppe von Peter Dahm und Güvenç Birer. Zum letzten Song des Konzerts sprach Bremens Bürgermeister Dr. Andrea Bovenschulte begleitet mit Gitarre.

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