Früherkennungsmethode für die Gelbfleckenkrankheit entwickelt

Früherkennungsmethode für die Gelbfleckenkrankheit entwickelt
Früherkennungsmethode für die Gelbfleckenkrankheit entwickelt

Dozent für Psychologieabteilung der Boğaziçi-Universität Assoc. DR. Ein internationales Forscherteam, darunter İnci Ayhan, hat eine neue Methode entwickelt, um durch Makuladegeneration verursachte Sehstörungen zu erkennen. Ziel ist es, spezielle Geräte zu entwickeln, die die Lebensqualität von Patienten steigern, indem sie sich die Methode zunutze machen, Sehstörungen frühzeitig und einfach abzubilden.

Mitglied des Instituts für Psychologie an der University of London, England, Prof. DR. Johannes Zanker, UK Torbay Hospital Ophthalmology Department Medical Doctor Edward Doyle and Boğaziçi University Psychology Department Dozent Assoc. DR. In Zusammenarbeit mit İnci Ayhan wurde eine neue Methode entwickelt, die Sehstörungen von Patienten mit Makuladegeneration in einem frühen Stadium schnell und effektiv abbilden kann. Während die Patienten bei dieser Methode die gewünschten Formkorrekturen am Computer vornehmen, werden ihre Augenbewegungen mit Hilfe eines Eyetrackers verfolgt. Anhand der dabei gewonnenen Werte ergibt sich ein Index, der anzeigt, wie stark die Sehbehinderung des Patienten ist.

„Irgendwann sehen Patienten Gegenstände als wellig“

Assoz. DR. İnci Ayhan erklärt, dass Patienten im frühen Stadium der Makuladegeneration beginnen, Objekte als wellig zu sehen. Das Wissen teilend, dass dies die Lebensqualität beeinträchtigt, insbesondere beim Lesen, sagt der Wissenschaftler:

„Die Gelbfleckenkrankheit ist eine Augenkrankheit, die die Photorezeptoren betrifft, die Lichtenergie in ein elektrochemisches Signal in der als ‚Makula' bezeichneten Region der Netzhaut umwandeln. In den späteren Stadien der Krankheit kommt es zu einem Sehverlust mit der Vermehrung von Abfallstoffen, die sich in der Makularegion angesammelt haben, und der Bildung neuer Blutgefäße, und das Sehen kann im betroffenen Bereich des Gesichtsfelds nicht realisiert werden. Davor gibt es ein weiteres Symptom, das in einem frühen Stadium auftritt. Dies wird in der Literatur als „Metamorphopsie“ bezeichnet. Patienten sehen gerade Gegenstände oder Linien als wellig an. Diese Störung der Formwahrnehmung erschwert den Patienten das Lesen der Texte und beeinträchtigt ihre Lebensqualität. In unserer Studie haben wir eine Methode entwickelt, die diese Deformitäten wahrnehmungsmäßig abbilden kann, und wir haben auch einen Index erstellt, der es uns ermöglicht, das Ausmaß dieser Deformität zu messen. Wenn die Krankheit in einem frühen Stadium erkannt werden kann, kann die Sehfunktion durch eine Behandlung erhalten werden. Während unsere Methode das Potenzial hat, zuverlässige Ergebnisse für die Diagnose von Deformitäten zu liefern, die eines der Symptome im ersten Stadium der Krankheit sind, bietet sie auch einen erheblichen Nutzen für die klinische Praxis.“

„Früherkennung ist sehr wichtig für den Erhalt der Sehfunktion“

Der Wissenschaftler sagt, dass sie bei der Erstellung dieser Kartierung von der „Amsler-Gitter“-Methode profitiert haben, die in Kliniken weit verbreitet ist, um die Krankheit zu erkennen.

Assoz. DR. Ayhan sagte: „Wir haben eine grafische Oberfläche geschaffen, wo die Beobachter die linearen Sequenzen, die ‚Amsler-Muster' genannt werden, auf dem Bildschirm mit Hilfe von Maus und Tastatur korrigieren können. Beim klassischen Amsler-Gitter-Verfahren wird der Patient beim Betrachten des Gitters gebeten, zu sagen, ob er oder sie eine Störung in diesem Muster sieht. Obwohl dies in Kliniken üblich ist, liefert es kein quantitatives Maß für die Schwere der „metamorphopsychischen“ Wahrnehmung. In der von uns entwickelten Methode „Rekursives Amsler-Gitter“ können die Verformungen der Formwahrnehmung in verschiedenen Teilen des Feldes lokal getestet werden. Außerdem können mit unserem Verfahren Fehlermesswerte berechnet werden. Dieser Index ermöglicht es, Unterschiede zwischen Patienten zu vergleichen und zu vergleichen, wie sich die Formwahrnehmung im Laufe der Zeit für denselben Beobachter ändert.“

„Mit dieser Methode lassen sich neue Geräte entwerfen“

Assoz. DR. Ayhan fügt hinzu, dass Makuladegeneration eine der ersten Ursachen für schweren Sehverlust ist, insbesondere in Industrieländern über 70 Jahre.

Er betont, dass die von ihnen entwickelte Methode bei der Entwicklung neuer Geräte eingesetzt werden kann, die die Lebensqualität von Patienten durch fortschrittliche F&E-Studien verbessern, und sagt, dass ihre Suche nach nationaler und internationaler Unterstützung fortgesetzt wird:

„Diese Methode bietet uns wichtige Daten über die klassische Methode hinaus. Obwohl die Makuladegeneration derzeit nicht heilbar ist, können wir sie nutzen, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Denn Patienten können eine sehr schwierige Zeit haben, insbesondere an Stellen, an denen Nahsichtfähigkeiten wie das Lesen erforderlich sind. Mit dieser jetzt von uns entwickelten Methode können neue Geräte entworfen werden, die mit nationaler und internationaler Unterstützung den Lebensstandard von Patienten erhöhen werden.“

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